Apotheker- und Ärztebank verzichtet auf Berufung

Das Landgericht Düsseldorf hat die Klage des Aufsichtsrates der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) gegen ehemalige Vorstände mit Urteil vom 25. April 2014 abgewiesen.
Die Apobank hatte die Vorstände beschuldigt, mit Investitionen in riskante Finanzprodukte ihre Sorgfaltspflicht verletzt und gegen das Spekulationsverbot der Bank verstoßen zu haben. Erkennbare Vorzeichen der Finanzkrise hätten sie dabei ignoriert. Die Apobank forderte daher Schadenersatz in Höhe von mehr als 66 Millionen Euro.

Das Gericht sah keine Pflichtverletzung der ehemaligen Vorstandsmitglieder, da sie im Rahmen der ihnen zustehenden Entscheidungsspielräume gehandelt hätten. Der Aufsichtsrat der Apobank hat daraufhin in seiner Sitzung am 23. Mai 2014 beschlossen, nicht in Berufung zu gehen.

Quelle: Pressemitteilung Apobank

Als Genossenschaftsbank liegt der Schwerpunkt der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank)  seit über 110 Jahren auf der wirtschaftlichen Förderung und Betreuung der Heilberufler sowie ihrer Organisationen und Einrichtungen. (JZ1)

www.apobank.de

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