Bundesbankvorstand sieht keine Immobilienpreisblase

Trotz eines Anstiegs der Preise für neue Wohnungen in deutschen Großstädten zwischen 2009 und 2012 um 25 Prozent sieht Bundesbankvorstand Dr. Andreas Dombret keine Gefahr für die Finanzstabilität oder für die Entstehung einer Immobilienpreisblase. Die steigenden Kauf- und Mietpreise signalisierten ein zu knappes Angebot an Wohnimmobilien.

Dombredt weiter: „Allerdings darf die gegenwärtige Konstellation nicht dazu führen, dass Banken und private Haushalte Risiken aufbauen, die künftig die Finanzstabilität beeinträchtigen könnten. Für Banken und andere Kreditgeber ist dabei wichtig, auf konservative Standards bei der Kreditvergabe zu achten.“

Quelle: Gastbeitrag in „Immobilien & Finanzierung“, Januar 2014

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Zentrales Geschäftsfeld ist die Geldpolitik des Eurosystems. (MV1)

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