BFW kritisiert geplante Mietpreisbremse

Walter Rasch, Präsident des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, kritisiert die Pläne von Bundesbauministerin Barbara Hendricks, die eine Mietpreisbremse für den Sommer 2014 ankündigte, EXXECNEWS berichtete. Er sieht in dem Vorhaben einen Verstoß gegen den Koalitionsvertrag und zweifelt an der Wirksamkeit der Maßnahme.

Rasch: „Der Wettlauf zwischen Bau- und Justizministerium, wer am schnellsten die Mietpreisbremse angeht, widerspricht den klaren Vorgaben des Koalitionsvertrags. [...] Gegen die Wohnungsmisere bringt die Mietpreisbremse nichts – außer, dass Investitionen in den Neubau zurückgedrängt werden. Bis zum Sommer bedarf es statt einer Mietpreisbremse Impulse für den Neubau von Wohnungen. Jeder Euro der statt in den Wohnungsbau in andere Investments fließt, wird auf Jahre für die Bewältigung der Herausforderungen im Immobilienmarkt verloren sein."

Quelle: BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. als Verband der unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören derzeit nach eigenen Angaben rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen an. (MV1)

www.bfw-bund.de

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