Kosten für KVGs übersteigen Erwartungen um ein Vielfaches

Durch das neue Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ist nach Angaben des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) für Unternehmen ein „massiver“ Bürokratieanfall in Form eines „Papierkriegs“ zu verzeichnen. So wird von der ZIA gefordert, dass eine Umstellung auf elektronische Antragsstellung erfolgt. Zudem betragen die Kosten für die Zulassung einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für alternative Investmentfonds (AIF) je nach Unternehmensgröße bis zu drei Millionen Euro. Der Kabinettsentwurf ging demgegenüber von einem Einmalaufwand von rund 180.000 Euro pro Unternehmen aus.

„Die Antworten der Mitglieder zeigen, dass die Bundesregierung die Kosten der Umsetzung massiv unterschätzt hat. Der durch den Einsatz und für die Schulung des internen Personals, der Anpassung der EDV und für externe Berater entstandene Aufwand ist erheblich“, sagt Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Quelle: Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA)

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) ist eine Interessenvertretung der deutschen Immobilienwirtschaft. Als Unternehmer- und Verbändeverband sind im ZIA nach dessen Angaben rund 140 Mitgliedsunternehmen und 20 Mitgliedsverbänden zusammengeschlossen.(JZ1)

www.zia-deutschland.de

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