Wohnungspreise in Hannover steigen auf Jahressicht stärker als in Hamburg und Berlin

Der Wohnungsmarkt in Hannover entwickelt sich im dritten Quartal 2013 schwungvoll, teilt der Lübecker Finanzdienstleister Dr. Klein im aktuellen „Trendindikator Immobilienpreise“ für die Region Nord-Ost mit. Er erreicht im Vergleich zum Vorjahr mit 15,61 Prozent den stärksten Anstieg der tatsächlichen Kaufpreise in der Region.

Damit übertrifft er die Preissteigerungen der Wohnungsmärkte in Hamburg (7,27 Prozent), Berlin (9,98 Prozent) und Dresden (12,28 Prozent). Auch gegenüber dem Vorquartal ziehen die Wohnungspreise in der niedersächsischen Landeshauptstadt mit 5,91 Prozent am stärksten in der Region Nord-Ost an.

„Die Einwohnerzahl Hannovers ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, während der Wohnungsbau vor allem im preisgünstigen Segment nachließ“, so Rainer Wilke von der Dr. Klein-Filiale in Hannover. „Da die Bewohnerzahl bei begrenztem Wohnraum weiter wachsen wird, sollen durch die Wohnbauinitiative der Stadt in den nächsten Jahren verstärkt Flächen zur Wohnbebauung ausgewiesen werden.“ Trotz der starken Verteuerung sind die Wohnungspreise in Hannover niedriger als in den anderen Metropolen der Region Nord-Ost. Mit einem Medianpreis von 2.799 Euro pro Quadratmeter führt Hamburg die Rangfolge an, gefolgt von Berlin mit 2.351 Euro pro Quadratmeter, Dresden mit 1.765 Euro pro Quadratmeter und Hannover mit 1.502 Euro pro Quadratmeter.

Der Lübecker Finanzdienstleister Dr. Klein veröffentlicht mit dem „Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise“ (DTI) einen quartalsweisen Immobilienpreisindex, der die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern in den Regionen Nord-Ost, West und Süd abbildet. Datengrundlage sind tatsächliche Kaufpreise, die aus der konzerneigenen Europace-Plattform stammen, über die Unternehmensangaben zufolge rund ein Zehntel aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland abgewickelt werden. (jpw1)

www.drklein.de

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